#unfollowpatriarchy

Super Bild Adbusting Aktion …

Und mit den Worten von Lily Allen ist eigentlich auch alles gesagt zum Umgang dieses Blattes mit Frauen … #unfollowpatriarchy #genderequality #loveandrespect

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Der grĂŒne Planet …

… im Original „La belle verte“ ist ein französischer Film der Regisseurin und Schauspielerin Coline Serreau von 1996, der die Erde als rĂŒckstĂ€ndige Welt zeichnet. Mit Marion Cotillard und Vincent Lindon. Überraschend wenig bekannt. Anschauen!

„Nature is what we see—
The Hill—the Afternoon—
Squirrel—Eclipse—the Bumble bee—
Nay—Nature is Heaven—
Nature is what we hear—
The Bobolink—the Sea—
Thunder—the Cricket—
Nay—Nature is Harmony—
Nature is what we know—
Yet have no art to say—
So impotent Our Wisdom is
To her Simplicity.“ (Emily Dickinson)

Folge deinem 💗

Nach sieben Jahren geht fĂŒr mich ein Kapitel zu Ende. Ein nĂ€chstes beginnt. Und ich tanze auf neuen Wegen, ab Januar gebe ich meinen ersten Kurs in heilpĂ€dagogischem Tanz.

Ich bin dankbar und aufgeregt und voller Vorfreude. Seinem Herzen zu folgen, ist das schönste Geschenk, das man sich selbst machen kann. Daran glaube ich. Was fĂŒr manche kitschig klingt, wird fĂŒr mich schönste RealitĂ€t.

Alles Liebe fĂŒr die Festtage und darĂŒber hinaus. Und denkt daran: Tanzen hilft immer … Can you feel it?

Kein Mensch muss mĂŒssen …

Mach mal ein Experiment und ersetze das Wort mĂŒssen durch wollen. Du wirst einen komplett anderen Ton finden, dein Wortschatz Ă€ndert sich und dich. Deine Sprache wird weicher, ebenso dein Gesichtsausdruck. Du bekommst neue Gedanken und Ideen. Handelst anders als bisher. Das verĂ€ndert deine Einstellung. Deinen Tag. Schafft Vertrauen in dich und die anderen. FĂŒr Mut und VerĂ€nderung.

 

Working girl

„Wir gehen arbeiten, um Geld zu verdienen, um damit das Eigentum anderer Menschen zu bezahlen.“ Gerade beschĂ€ftigen mich die Themen Arbeit, Job, Beruf(ung) … Kurz: meinen Lebensunterhalt, sinnvoll zu gestalten, ohne Schaden fĂŒr andere, am besten mit Freude fĂŒr alle. Ich habe dazu eine Lese-Empfehlung: Tobi Rosswog, After Work. Er redet darin offen ĂŒber „Bullshit-Jobs“ und macht gute VorschlĂ€ge, wie wir besser tĂ€tig sein können in einer Gesellschaft nach der Ära der (Lohn-)Arbeit – mehr Zitate aus seinem Buch:

  • „Zu viele von uns, in Arbeit oder in Erwartung von Arbeit, betĂ€uben sich und ihren Kater mit Kaffee und Tabletten, um ein Leben auszuhalten, das sich ĂŒber den Job definiert.“ (Alix Faßmann)
  • „VollbeschĂ€ftigung ist die Tarnung des Kapitalismus. VollbeschĂ€ftigung heißt, keine Macht- und vor allem keine Sinnfragen mehr zu stellen, sondern sich fĂŒr Tariflöhne den Mund fusselig zu trillern und sich ĂŒber 8,50 Mindestlohn zu freuen und zu denken: Immerhin verdiene ich mein eigenes Geld!“ (Meera Zaremba)
  • „Was im Moment Realpolitik ist, ist Illusionspolitik, und was Utopismus ist, ist Realismus – denn utopisches Handeln beziehungsweise eine utopische Handlungsmaxime sind insofern ja realistisch, als sie davon ausgehen, so wie jetzt können wir einfach nicht weitermachen.“ (Harald Welzer)
  • „Keine Arbeit ist besser als jede Arbeit.“ (Patrick SpĂ€t)
  • „Wer fĂŒr ökologisch oder sozial fragwĂŒrdige Unternehmen arbeitet, trĂ€gt damit definitiv zur Aufrechterhaltung eines kriminellen Systems bei.“ (Tobi Rosswog)
  • „Der Söldner verkörpert die Logik der Lohnarbeit in ihrer reinsten und radikalsten Form. Er tut alles fĂŒr Geld, er tötet und lĂ€sst sich töten, und zwar ohne ein anderes Motiv als das Geld selbst.“ (Fabian Scheidler)
  • „Der Arbeiter fĂŒhlt sich daher erst außer der Arbeit bei sich und in der Arbeit außer sich. Zu Hause ist er, wenn er nicht arbeitet, und wenn er arbeitet, ist er nicht zu Haus. Seine Arbeit ist daher nicht freiwillig, sondern gezwungen, Zwangsarbeit.“ (Karl Marx)
  • „Eine bessere Welt wird sichtbar, wenn der verblendete Gehorsam aufgebrochen wird und sich in echte zwischenmenschliche Empathie verwandelt.“ (Arno Gruen)

Ich glaube, bedingungsloses Grundeinkommen kann ein erster Schritt in eine Zukunft der Arbeit ohne Lohnarbeit sein. Wie viele Menschen wĂŒrden ihre Jobs kĂŒndigen, wenn sie keine ExistenzĂ€ngste haben mĂŒssten? Oder Sorge, auf Hartz4 zu rutschen. Stattdessen dĂŒrften sie sich trauen, das zu machen, was sie wirklich gerne machen möchten. Das wĂ€re ein Anfang fĂŒr ein neues Konzept von TĂ€tigsein – freiwillig und selbstbestimmt. Generell, fĂŒr einen Entwurf, der das Leben zu jeder Tageszeit feiert und nicht erst nach Feierabend.

Das gewisse Etwas

Wenn sich etwas meldet, das ich noch nicht greifen kann, macht sich eine bestimmte Strecke bei mir im Körper bemerkbar: die Straße der Wohligkeit, wie ich sie nenne.

Sie geht diagonal durch meinen Körper, vom rechten Fuß bis links hoch in meinen Kopf, oder umgekehrt und darĂŒber hinaus. Macht kleine und große HĂŒpfer im unteren Bauch, in der Brust und im Herzen. Sprenkelt sich hoch und runter. In Pirouetten. Wird breit. Und dreht sich weiter. Warm, leicht und voll.

Vorfreude. Ich fĂŒhle, es kommt etwas Wunderbares. Das Jetzt ist erfĂŒllt von Funken: AnkĂŒndigungs-Glitter. Das verteilt sich auf andere Menschen und sie fĂŒhlen es auch.

Das macht ein LĂ€cheln. Eine liebevolle Begegnung. Transformation. Noch kein BÄM! und jetzt ist alles anders. Klein, zart, sekĂŒndlich, immer passiert etwas. So viel ist gewiss.